{"id":653,"date":"2025-11-13T16:33:33","date_gmt":"2025-11-13T16:33:33","guid":{"rendered":"https:\/\/denisedonatsch.ch\/wordpress\/?p=653"},"modified":"2026-01-23T11:59:40","modified_gmt":"2026-01-23T11:59:40","slug":"blog-3-schoenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/denisedonatsch.ch\/wordpress\/blog-3-schoenheit\/","title":{"rendered":"Blog 3: Sch\u00f6nheit"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/denisedonatsch.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Blog-3-verdorrte-Rose-768x1024.jpg\" alt=\"verdorrte Rose\" class=\"wp-image-652 size-full\" srcset=\"https:\/\/denisedonatsch.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Blog-3-verdorrte-Rose-768x1024.jpg 768w, https:\/\/denisedonatsch.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Blog-3-verdorrte-Rose-225x300.jpg 225w, https:\/\/denisedonatsch.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Blog-3-verdorrte-Rose-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/denisedonatsch.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Blog-3-verdorrte-Rose.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sch\u00f6nheit liegt im Auge des Betrachters. Doch wer ist eigentlich dieser Betrachter? Sind wir alle Betrachtende oder teilt sich die Menschheit auf in Betrachtende und Betrachtete? Wenn man Simone de Beauvoir folgt, sind wir Frauen beides: Betrachtete sowie Betrachterinnen. N\u00e4mlich von uns selbst. Und zwar durch die Augen des Mannes. Und das ist ein Problem. Denn wir bewerten uns oftmals nach m\u00e4nnlichen Kriterien \u2013 zumeist unhinterfragt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Letzte Woche hatte ich Besuch von einem M\u00e4dchen, das an einer Essst\u00f6rung leidet. Sie ist nicht mehr einfach nur d\u00fcnn, sie ist nur noch Haut und Knochen. Sie habe sich fr\u00fcher halt als zu dick empfunden. Wurde deshalb von ihren Peers geh\u00e4nselt. Ein extremes Beispiel f\u00fcr die Konsequenzen dieser Sch\u00f6nheitsideale.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und heute Morgen brachte mir meine Tochter das Bild einer Fee von der Schule mit nach Hause. Das Fabelwesen zierte das Geburtstagsk\u00fcchlein einer Freundin. Meine Tochter streckte mir das Feenbild entgegen, da sie es mir schenken wollte. Mir lief es eiskalt den R\u00fccken hinunter. Die Fee war makellos: Lange schlanke Beine, Wespentaille, graziler langer Hals. Und ihre Pose: aufreizend wie ein Pin-Up aus den f\u00fcnfziger Jahren. Wie kann es sein, dass unsere M\u00e4dchen im Jahr 2025 immer noch dieses Frauenbild vermittelt bekommen?<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der weibliche K\u00f6rper wird oft als etwas betrachtet, das nicht uns selbst geh\u00f6rt. Wir sollen ihn hegen und pflegen, aber auch anderen zur Verf\u00fcgung stellen. Den M\u00e4nnern, der Werbung, der Industrie, den Kindern. Zumindest so lange wie unsere Eierst\u00f6cke brav Monat f\u00fcr Monat Follikel zum Platzen bringen. Wie k\u00f6nnen wir diese Bilder nachhaltig hinterfragen und ein neues Verst\u00e4ndnis von Sch\u00f6nheit und Selbstbestimmung entwickeln?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bild: Andrew Johnson<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sch\u00f6nheit liegt im Auge des Betrachters. Doch wer ist eigentlich dieser Betrachter? Sind wir alle Betrachtende oder teilt sich die Menschheit auf in Betrachtende und Betrachtete? 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